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MediTECH Electronik GmbH - Warnke-Verfahren: Hören - Sehen - Bewegen

Kindergärten stellten sich wissenschaftlichen Untersuchungen



Dr. Dietrich Parlitz beim praktischen Reaktionstest mit Pierre und Phillipp.

Reaktionen beim Nachwuchs mit High Tech ermittelt

Bissendorf. Sprachliche Kompetenz ist heutzutage mehr denn je eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine durchweg erfolgreiche Lebensqualität. Neben dem Elternhaus sollte es parallel schon die Aufgabe von Kindergärten und Vorschulen sein, möglichst jedes Kind im Umgang mit der Sprache zu bilden.

Aufgrund dieser Gegebenheiten hatten sich die beiden Kindergartenleiterinnen Hannelore Schmalenstroer (Henstrof-Kindertagesstätte) und Heike Eggers (Ev. Kindergarten St. Michaelis), mit dem Einverständnis der Kita-Eltern, in ein Pilotprojekt eingebracht. Dessen Auswertungen von erfassten Messungen sollen aufzeigen, ob Verzögerungen oder aber Störungen in der Entwicklung von Kindern, welche häufig in den ersten Pflichtschuljahren als Lese- und Rechtschreibschwäche auszumachen sind, bereits im Vorschulalter auftreten.

In der Teilnahme von insgesamt 150 Kinder erprobten der Kommunikationsberater Fred Warnke (Bissendorf) und Dr. Dietrich Parlitz (Musikhochschule Hannover) ihr völlig neuartiges Modell, mit dessen Funktion nach dem Dafürhalten der beiden Spezialisten etwaig vorhandene Entwicklungsstörungen oder –verzögerungen frühzeitig nachgewiesen werden könnten. ´

Übernommen aus dem von ihm praktizierten Test im Erwachsenenbereich, ließ Dr. Parlitz die Kinder einen von ihnen selbst gewählten Sington in ein Mikrofon einbringen, den sie mittels aufgesetzter Kofhörer direkt wahrnehmen konnten. Mit Hilfe von gewollten technischen Einflüssen ergab sich der aufgezeichnete Sington nach wenigen Sekunden in einer höheren oder tieferen Tonfrequenz. Konnte Dr. Parlitz bei den Testkindern das Reagieren des Tonumschwungs innerhalb von Millisekunden feststellen, will heißen, ein tiefer Ton wurde von ihnen höher intoniert, ein hoher Ton kam tiefer ‚rüber‘, wertete er diese Resultate als normales Reaktionsvermögen.

Kinder, die auf derart Tonschwankungen reduziert oder gar nicht reagieren, sind beim Sprechen häufig nicht frei von Problemen.

Die Vorabauswertung der von Dr. Parlitz aufgezeichneten Daten, ergab zu einem Drittel „normal“ reagierende Kinder, während ein Drittel nur „teilweise“ Reaktionen erkennen ließ und das Restdrittel keinerlei Reaktionen offenbart hatte.

Gemeinsam kamen Fred Warnke und Dr. Dietrich Parlitz zu der Feststellung, dass Kinder, die schon im frühen Alter ein Musikinstrument spielen können oder gesangliches Talent beweisen, im Verlauf der Testaktion ein standardgemäßes Regelverhalten zeigten. Sprachliche Barrieren machten Warnke und Dr. Parlitz in Teilen am frühkindlichen Hören gest. So seien bei häufigen Mittelohrentzündungen keine hinreichend sicheren inneren Abbilder der von den Kindern zu erlernenden Sprache möglich und es könne sich damit in vielen Fällen ein erschwerter Sprachaufbau auftun.

(Quelle: Wedemark Nachrichten 2.2.2000)


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